Das Mobil für Demokratie

02.03.2016

Ministerpräsident Dietmar Woidke nahm heute in Potsdam vom Direktor von Mercedes-Benz Berlin, Hans-Bahne Hansen, einen Mercedes-Benz Vito Mixto entgegen. Bei der Übernahme waren Bildungsstaatssekretär Thomas Drescher und Angelika Thiel-Vigh, Leiterin der Koordinierungsstelle „Tolerantes Brandenburg“, zugegen. Mercedes-Benz Berlin unterstützt die Arbeit der Koordinierungsstelle bereits seit 2009 durch die kostenfreie Bereitstellung eines solchen Transporters und setzt dieses Engagement nun fort.
Der mit dem Logo „Tolerantes Brandenburg“ der Landesregierung versehene Transporter wird im Land unterwegs sein, um mithilfe von Informationsmaterialien und in individuellen Gesprächen das Handlungskonzept und die Beratungsangebote bekannter zu machen und vor Ort Aktive in ihrem Engagement gegen Gewalt, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit zu unterstützten.
Ministerpräsident Dietmar Woidke betonte: „Das ‚Demokratie-Mobil‘ ist eine Erfolgsgeschichte des ‚Toleranten Brandenburgs‘. Gegenwärtig wird es mehr denn je gebraucht, um sich Versuchen entgegenzustellen, die Not der Asylsuchenden und berechtigte Sorgen in der Bevölkerung für politische Zwecke zu missbrauchen. Ich freue mich sehr, dass durch die erneute Bereitstellung eines Fahrzeuges durch Mercedes-Benz Berlin die Tour des ‚Demokratie-Mobils‘ im Land fortgesetzt wird. Das ist ein klares Bekenntnis für Demokratie und Toleranz, gegen Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit!“
Hans-Bahne Hansen, Direktor Mercedes-Benz Berlin, sagte: „Mit der Fortsetzung der Partnerschaft zwischen Mercedes-Benz Berlin und ‚Tolerantes Brandenburg‘ wollen wir aktiv ein Zeichen setzen. Bürgerschaftliches Engagement für gesellschaftliche Vielfalt stärkt unsere Region und die Menschen, die hier leben. Wir sehen Zuwanderung und Integration von Migranten und Flüchtlingen als Chance. Diskriminierung und Rassismus haben in Brandenburg, Berlin und bei Mercedes-Benz keinen Platz.“
Die Koordinierungsstelle „Tolerantes Brandenburg“ ist beim Bildungs-, Jugend und Sportministerium angesiedelt. Dessen Staatssekretär Thomas Drescher sagte bei der Übergabe: „Es ist gut, dass sich Brandenburg immer offensiv mit dem Rechtsextremismus im Land auseinandergesetzt hat. Dazu gibt es einen engen Schulterschluss zwischen Regierung, Landtag, Kommunen und vielen Einrichtungen und Verbänden. Die Koordinierungsstelle ist dafür ein wichtiges Bindeglied. Und gerade in diesen Wochen mit fatalen rechtsextremistisch und fremdenfeindlich motivierten Gewalttaten ist es wichtig, im ganzen Land Rückgrat für die Demokratie und Weltoffenheit zu zeigen. Das ´Mobil für Demokratie` hilft, dafür aktiv sein zu können.“
Das Demokratiemobil kann von Initiativen, Vereinen, Bündnissen und Kommunen angefordert werden. Die Jahreswagen haben als „Demokratie-Mobil“ seit dem Start der Tour im Jahr 2009 insgesamt rund 120.000 Kilometer zurückgelegt.