Die Vorteile der Elektromobilität

für die Umwelt und Sie als Autofahrer.

Im Juni 2015 wurde das Elektromobilitätsgesetz verabschiedet und bildet die gesetzliche Grundlage für Maßnahmen zur Bevorrechtigung der Teilnahme elektrisch betriebener Fahrzeuge im Straßenverkehr. Mit diesem Gesetz ist der Wandel und die Nutzung von Alternativen Energien endgültig in der Automobilbranche angekommen. Doch was bringt dieses Gesetz wirklich mit sich und welche Ziele verfolgt es?

Was ist ein elektrisch betriebenes Fahrzeug?

Elektrofahrzeuge kommen in verschiedenen Formen vor. Neben reinen Batterieelektrofahrzeugen, welche nur mit Strom betrieben werden, gibt es Hybridelektrofahrzeuge, welche zusätzlich mit einem Verbrennungsmotor ausgestattet sind und eine vergleichsweise geringe Reichweite rein elektrisch betrieben werden. Diese beträgt mindestens 30 Kilometer (ab 01.01.2018 mindestens 40 Kilometer). Es darf höchstens 50 g CO2/km ausstoßen.

Um die Umwelt zu entlasten und nachhaltig zu schonen, sind alle Automobilhersteller verpflichtet bis 2020 die CO2-Ausstöße und somit auch Verbrauchswerte ihrer Fahrzeugmodelle maßgeblich zu senken. Durch den Einsatz des Elektroantriebs werden die Emissionen eines Fahrzeugs während der rein elektrischen Fahrzeit auf 0 g CO2/km gesenkt.

Der Umweltbonus

Außerdem wurde durch die Bundesregierung im Jahr 2016 ein Förderprogramm verabschiedet. Dieses unterstützt Sie als Käufer oder Leasingnehmer eines Fahrzeuges mit Alternativem Antrieb finanziell. Mercedes-Benz beteiligt sich an diesem Förderprogramm und erhöht Ihren Umweltbonus.

Weitere Vorteile sind durch die Bundesregierung vorgesehen und warten auf Sie.

Bevorrechtigungen für E-Autofahrer im Straßenverkehr. Die Umsetzung ist abhängig von den Bundesländern und Städten. Laut Elektromobilitätsgesetz beinhalten diese Bevorrechtigungen:

  • Parken und Halten auf öffentlichen Straßen oder Wegen (bisher kaum von den Städten umgesetzt)
  • kostenfreie Parkplätze
  • Nutzung von für besondere Zwecke bestimmte öffentlichen Straßen oder Wegen oder Teilen von diesen ,z.B. Busspuren und Aufhebung von Zufahrts- und Durchfahrtsbeschränkungen (bisher kaum von den Städten umgesetzt)
  • Voraussetzung (§ 4 Abs.1): deutlich sichtbare Kennzeichnung über Nummernschild (E-Kennzeichen)

Des weiteren findet für reine Elektrofahrzeuge eine Befreiung von der KFZ-Steuer statt. Das Gesetz zur steuerlichen Förderung von Elektromobilität sagt eine KFZ-Steuerbefreiung für 10 Jahre zu, wenn Ihr Elektro-Fahrzeug erstmalig zwischen 18. Mai 2011 und 31. Dezember 2020 zugelassen wurde. Hybridfahrzeuge sind von dieser Regelung ausgeschlossen und fallen unter die normale Besteuerung von Kraftfahrzeugen.

Ein Nachteilsausgleich bei der Besteuerung der Privatnutzung von Dienst- und Firmenwagen soll Sie seit 2013 entlasten. Dieser Nachteilsausgleich umfasst:

  • schrittweise Reduzierung des Bruttolistenpreises (Bezugsgröße) bei Elektrofahrzeugen und bei extern aufladbaren Hybridfahrzeugen
  • bei der Besteuerung des geldwerten Vorteils von Dienstwagen soll der höhere Listenpreis von Elektro-Pkw gegenüber konventionellen Kfz um den Batteriepreis ausgeglichen werden damit kein einkommensteuerrechtlicher Nachteil entsteht
  • bei bis 31. Dezember 2013 angeschafften Fahrzeugen mindert sich der Bruttolistenpreis um 500 €/kWh der Batteriekapazität (max. 10.000 € pro Fzg.)
  • Minderungsbetrag reduziert sich in den Folgejahren um jährlich 50 €/kWh (d.h. 2017 bei 300 €/kWh), der Höchstbetrag von 10.000 € verringert sich demnach für in Folgejahren angeschaffte Fahrzeuge um jährlich 500 €
  • aktuell in 2017 maximal 8.000 €, d.h. 300 €/kWh Minderung

Ladung von Elektrofahrzeugen

Außerdem bestimmt die Bundesregierung, dass der vom Arbeitgeber zur Verfügung gestellte Strom zum Beladen von Elektrofahrzeugen der Mitarbeiter künftig keinen geldwerten Vorteil mehr darstellt.