Mercedes-Benz

Brennstoffzelle

Elektromobilität mit großer Reichweite.

Auf dem Weg zur emissionsfreien Mobilität.

Der steigende Mobilitätsbedarf einer wachsenden Bevölkerung und die immer dichtere Besiedlung auf engem Raum fordert umweltverträgliche, wirtschaftliche Lösungen. Mercedes-Benz hat eine Strategie entwickelt, die uns der emissionsfreien Mobilität Schritt für Schritt näher bringt und die unterschiedlichen Mobilitätsanforderungen von Nah- bis Fernverkehr erfüllt.

Brennstoffzellenautos eignen sich dank ihrer größeren Reichweite und ihrer kurzen Betankungszeiten auch für Langstrecken, da sie den Fahrstrom mithilfe von Wasserstoff selbst an Bord erzeugen. Dabei fahren sie lokal genauso sauber und ohne schädliche Emissionen wie Fahrzeuge mit batterieelektrischem Antrieb. Brennstoffzellen erzeugen aus der chemischen Reaktion von Wasserstoff und Sauerstoff Strom. Dabei entsteht lediglich reiner Wasserdampf.

Der neue Mercedes-Benz GLC F-CELL

Mit dem GLC F-CELL kommt weltweit erstmalig in einem Elektromobil mit Brennstoffzelle eine Lithium-Ionen-Batterie als zusätzliche Energiequelle zum Einsatz, die extern, via Plug-in-Technologie, geladen werden kann. In einem intelligenten Zusammenspiel treiben die beiden Energiequellen den Elektromotor an und bieten lokal emissionsfreies Fahrvergnügen. Die hohe Reichweite von bis zu 478 Kilometer, kurze Betankungszeiten, eine Leistung von 155 kW (211 PS) und die neueste Generation an Assistenzsystemen mit antriebsspezifischen Features belegen, dass der GLC F-CELL ein voll alltagstaugliches und familienfreundliches Elektrofahrzeug ist.

Der Weg von heute nach morgen.

Der GLC F-CELL ist ein weiterer Meilenstein auf unserem Weg in die emissionsfreie Zukunft und schreibt die Geschichte seines Urahns aus dem Jahr 1994 fort. NECAR1, ein riesiger Transporter mit Brennstoffzelle auf der Ladefläche, war der erste Schritt, dem viele weitere folgten. Seit 2009 stellen über 200 B-Klasse F-CELL die Alltagstauglichkeit von Brennstofffahrzeugen unter Beweis. 2011 brachte die Studie F125! erste Aussichten auf die Zukunft der Brennstoffzelle im jahr 2025, welche mit einer Reichweite von bis zu 1000 Kilometer auftrumpfen soll.

Die Brennstoffzelle.

In der Zelle läuft eine so genannte kalte Verbrennung ab, denn Sauerstoff reagiert bei 80 bis 100 Grad Celsius mit Wasserstoff.

Da sich bei direktem Kontakt von Luft mit Wasserstoff üblicherweise explosives Knallgas bilden würde, trennt eine mit Platin beschichtete Kunststoffmembran (Elektrolyt) die beiden Gase voneinander.

Sie ist durchlässig für die positiv geladenen Wasserstoff-Protonen, nicht jedoch für die Elektronen, die auf dem Weg von der Anode zur Kathode einen Umweg (elektrische Leitung) wählen müssen.

Diesen Strom nutzen die Techniker, um einen Elektromotor anzutreiben. Als Produkte der Reaktion entstehen also Strom und zusätzlich Wasserdampf als Abgas.